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Die gesellschaftspolitische Plattform zur Entdeckung und Förderung von Begabungen und Talenten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland und Europa.

Wissenschaftliche Forschungen haben erwiesen, dass es sich bei der Dyskalkulie um biogenetische Ursachen handelt, also um genbedingte Veranlagungen, die durch Vererbung weitergegeben werden.

 

Erkennungsmerkmale der Dyskalkulie

Eine sogenannte Primärdyskalkulie ist dann zu beobachten, wenn das Kind beim Rechnen zeitweilig unaufmerksam ist und dies in unmittelbarem Zusammenhang zu Zahlensymbolen auftritt oder differenzierte Sinneswahrnehmungen nicht ausreichend zum Erlernen des Rechnens geschärft sind, so dass dadurch Unaufmerksamkeit und Wahrnehmungsfehler resultieren.

conzept3b 300x250Was ist eine Sekundärdyskalkulie?

Häufig entwickelt sich bei dyskalkulen Kindern eine Sekundärdyskalkulie, wenn die ursprüngliche Problematik nicht erkannt wurde und tatsächliche Krankheitsbilder hinzukommen. Ursachen können psychischer oder physischer Natur sein. Es kann eine Überforderung, eine Unterforderung, Frustration etc. sein. Aber auch familiäre Ursachen, z.B. eine Scheidung oder Lerndefizite sowie nicht adäquate Unterrichtsmethoden können hierfür verantwortlich sein. Vielfach muss in solchen Fällen auch ein Arzt mit eingeschaltet werden.

Was ist zu tun?

Hilfen müssen in allen Bereichen erfolgen, die bei einem Kind Dyskalkulie verursachen. Das bedeutet:

  • ein Training der Aufmerksamkeit;
  • ein Training der Funktionen;
  • ein Training der Symptomatik.

Verstärkt sollte bei rechenschwachen Kindern ein Training der Symptomatik erfolgen. Das bedeutet, dass ein intensives Regel– und Zahlentraining mit den Kindern durchgeführt wird.

Um die Aufmerksamkeit zu verbessern, sollten mit Ihrem Kind Konzentrationsübungen durchgeführt werden, damit es lernt sich auf den Unterricht, die Hausaufgaben und auf die Vorbereitung von Klassenarbeiten vorzubereiten. Auch die Wahrnehmungsbereiche müssen intensiv geschult werden.

Sie als Eltern sollten sich vergewissern, dass individuell, zugeschnitten auf Ihr Kind, mit unterschiedlichen Trainingsmethoden gearbeitet wird. Welche Methode gerade für Ihr Kind angebracht ist, sollte im Rahmen der Anamnese und Diagnostik entschieden werden. Durchaus können auch Coachingelemente ins Dyskalkulie-Training integriert werden, um Ihrem Kind noch besser und individueller helfen zu können., d.h. auch Lern- und Arbeitstechniken, aber auch ein Konflikt- und Selbstbewusstseinstraining gehören obligatorisch im Sinne von Coaching dazu. Jedes dyskalkule Kind ist anders. So, wie man nicht jedem Kind die selbe Brille aufsetzen kann, damit es besser sieht, muss man auch jedem dieser Kinder individuell helfen. Aus diesem Grund sollte mit Ihrem Kind immer im Einzeltraining gearbeitet werden. Nur im Einzeltraining lässt sich die benötigte individuelle Qualität festschreiben. Die daraus resultierenden Erfolge sprechen für sich. Einzeltraining ist immer erfolgreicher als ein Gruppentraining.

Haben Sie Fragen? Dann senden Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Oder benötigen Sie eine konkrete Beratung oder Hilfestellung. Unser Fachpersonal steht Ihnen im Rahmen unserer Hotline gerne für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Sie erreichen unsere Hotline unter 09001231245 (Kosten:1,99 €/Min. aus dem deutschen Festnetz; aus Mobilfunknetzen ggfs. abweichend). Diese helfen Ihnen weiter bei allen Fragen und Problemen in diesem Zusammenhang.

Und immer daran denken, vielfach können die Kosten für eine Therapie bei Ihrem Kind über das SGB VIII abgerechnet werden. Fragen Sie nach.

Unter unserer Rubrik Fachportal finden Sie Einrichtungen, die sich mit der Dyskalkulie-Diagnostik und auch mit der Therapie beschäftigen. Ein Rat, fragen Sie intensiv nach, was  mit Ihrem Kind geschieht. Und scheuen Sie sich nicht Ihre Erfahrungen in unsere Bloggs zu beschreiben. Sie helfen damit anderen Eltern.

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