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Interessante Nachrichten aus der Forschung


  Vier helle Köpfe
Langzeitbeobachtung hochbegabter Kinder über 15 Jahre hinweg

Hochbegabung

Hochbegabung ist ein sehr komplexes Thema. Sie filmisch darzustellen ohne einseitige Polemik, ist kein ganz einfaches Unterfangen.

Der Filmemacher und Autor Bernd Dost hat sich diesem Wagnis gestellt.

Mit dem Film: „Vier helle Köpfe“ erschafft er ein klares und einfühlsames, ein leises, aber eindrucksvolles „Gemälde“ vier hochbegabter Kinder.

Neben der Darstellung der Einzelpersönlichkeiten und ihren speziellen Begabungen geht er in seinem Dokumentarfilm den vielen Fragen nach, die sich im Zusammenhang mit Hochbegabung stellen: Anlage und Umwelteinfluss, Selbst- und Fremdbild von Hochbegabten, Bedingungen der Begabungsentwicklungen u. a. ,Themen, die sich in diesem Film „ganz beiläufig“ entrollen.

Hierzu wählte Bernd Dost einen außergewöhnlichen Weg.

Über 15 Jahre begleitete er 4 Menschen, deren besondere Begabungen schon früh aufgefallen waren. Es sind Kinder aus unterschiedlichem sozialen Niveau, die er 1984 im „Hochbegabten-Kindergarten“ in Hannover kennen gelernt hat. Wir folgen Fatma, Cornelius, Marie und Gustav bei ihrer Entwicklung und erleben die Entfaltung ihrer Persönlichkeit und Begabung. Marie, vier Jahre alt, kann schon lesen. Gustav, Maries Bruder, fünf Jahre alt, spielt Schach. Fatma, ebenfalls fünf, schreibt auf der Schreibmaschine verständliche Texte, und Cornelius, knapp sechs, ist hochmusikalisch.

Wir haben Anteil an ihren Begabungen und dem Ausmaß ihrer Förderung. Hautnah stellt sich die Bedeutung und Akzeptanz der Begabung bei ihnen selbst und ihrer Umwelt dar. Immer wieder besucht Bernd Dost die vier Kinder und ihre Familien, nimmt teil an ihrem Leben und unterhält sich mit ihnen und ihren Eltern. So sehen wir sie im Kindergartenalter, treffen sie wieder als Neun-, Zehnjährige, erleben sie in ihrer Pubertät und zu Beginn ins Erwachsenenleben.

Es ist ein ausgezeichneter und eindrucksvoller Dokumentarfilm, der die Bedeutung der Hochbegabung für das Einzelschicksal, der Persönlichkeitsentwicklung und der Wechselwirkung von Anlage und Umwelt filmisch sehr gut herüberbringt.

Auf der HP des Filmemachers Bernd Dost ist dieser Film mit dem Titel: „Vier helle Köpfe“ zu finden unter dem Stichwort: „Gesellschaftskritik und die Zukunft unserer Kinder“. www.dostfilme.de

   
  Intelligenz - akademisch, emotional oder praktisch?
Internationales "Symposium on Emotional and Practical Intelligence" 
am 11. und 12. Juli 2003 an der Humboldt-Universität zu Berlin

Menschen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Intelligenz. Wie intelligent Menschen sind, entscheidet mit darüber, welche Erfahrungen sie machen, welche Lebenschancen sie bekommen und wie sie sich denkend mit der Welt auseinandersetzen. Intelligenz kann mit etablierten Tests zuverlässig und gut gemessen werden. Unter Psychologen und unter interessierten Laien gibt es seit langem die Vermutung, dass neben der "akademischen" Intelligenz weitere Formen von Intelligenz gefunden und etabliert werden können. Emotionale und praktische Intelligenz sind zwei solche Formen, die in der jüngsten Vergangenheit besondere Aufmerksamkeit gefunden haben und intensiv diskutiert wurden. ...
   
  Begabung, Herkunft, Geschlecht - Erfolg oder Misserfolg in der Schule?
Die Verschiedenartigkeit von Lehrenden und Lernenden, die Bedeutung dieser individuellen Unterschiede für Lehr-Lern-Situationen und deren sinnvolle Berücksichtigung in Unterrricht und Schule sind Thema der 1. Göttinger Fachtagung für empirische Unterrichts- und Schulforschung, die am 12. und 13. Juni 2003 an der Georg-August-Universität stattfindet. ...
   
  Lernen - der wichtigste Hebel der geistigen Entwicklung
Vor- und Grundschulkinder in Deutschland besitzen ein enormes Lernpotenzial, das aufgrund unzureichender Förderung oft nicht optimal genutzt wird. Prof. Dr. Elsbeth Stern, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, plädiert im Schwerpunktheft "Lehren und Lernen" der Wissenschaftszeitschrift UNIVERSITAS (Ausgabe 5/2003) in ihrem Beitrag "Lernen - der wichtigste Hebel der geistigen Entwicklung - für eine anspruchsvollere Erziehung in Kindergarten und Schule und dafür, bei der Etablierung sowie Aus- und Umgestaltung von kindgerechten Lerninstitutionen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse stärker zu berücksichtigen. ...
   
  Gesucht wird: Daniel Düsentrieb
Deutsche Physikalische Gesellschaft und Dresdner Forschungseinrichtungen rufen Schülerinnen und Schüler zum wissenschaftlichen Wettstreit auf 
An Nachwuchsforscherinnen und junge Erfinder ab Klasse 5 richtet sich der Wettbewerb "go physics", den die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) gemeinsam mit der TU Dresden und weiteren Dresdner Forschungseinrichtungen gestartet haben. [...] Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2003.
   
  Schüler entwickeln Raumbildschirm
Unter dem Namen "Solid Felix" arbeitet bereits seit mehreren Jahren eine Schülergruppe in Stade bei Hamburg sehr erfolgreich am Prototyp eines Raumbildschirms ( http://www.felix3d.com ). Dabei werden sie jetzt auch von der Professur Schaltungs- und Systementwurf der Technischen Universität Chemnitz unterstützt. ...
   
  Das Bild vom unverstandenen, isolierten hoch Begabten ist falsch.
Die Intelligenzbestie, die gemieden wird, ist ein Klischee. Hoch begabte Kinder sind sozial ebenso integriert wie andere Kinder 
Die Welt vom 10.02.2003
Hohe Intelligenz ist keine Last
Berlin - Detlef Rost hat schon viel aus Kindermund gehört, doch dieser Satz verschlug ihm die Sprache: "Die anderen Kinder behindern mich in meiner kognitiven Entwicklung", krähte die Zweitklässlerin resolut, die vor dem Professor für Psychologie saß und auf ihre Begabung hin getestet werden sollte....
   
  Wie das Gehirn Entscheidungen fällt
Psychologisches Fachbuch liefert neue Erkenntnisse zum menschlichen Denken und Handeln. Um Entscheidungen zu treffen, Erlebtes zu bewerten oder sich auf Kommendes vorzubereiten, setzt das menschliche Gehirn auf sein Erfahrungswissen. Je häufiger ein Mensch in seinem Leben eine bestimmte Situation erlebt hat, desto sicherer agiert er zukünftig in dem gleichen Kontext.
   
 

Über Emotionen und Kognitionen im Lernprozess: Aspekte einer modernen Neurodidaktik
Emotionale Intelligenz und emotionale Kompetenz - Selbstbewusstsein, Selbststeuerung und Selbstmotivation, Empathie und soziale Kompetenz - spielen in der Pädagogik und Schulpädagogik eine immer größere Rolle. Unter "emotionalem Lernen" versteht die Didaktik die Umsetzung von Emotionaler Intelligenz im Klassenzimmer.

 
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