Talente finden

logios.de

Die gesellschaftspolitische Plattform zur Entdeckung und Förderung von Begabungen und Talenten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland und Europa.

"Mein Kind kommt in der Regelschule nicht zurecht“. Fotolia 4147545 XS

Dies ist die immer wiederkehrende Aussage von vielen Eltern, die logios oder andere Einrichtungen kontaktieren.

Es gibt mittlerweile auch staatliche Schulen, die sich eine Förderung und Forderung hochbegabter und begabter Kinder auf die Fahnen geschrieben haben, doch setzen diese in der Regel vielfachHochbegabung und Hochleistung gleich. Doch diese Gleichung geht selten auf. Nur wenige Schulen kümmern sich auch um sog. Underachiever. Aber achten Sie darauf:

Nicht überall wo hochbegabt draufsteht, ist auch hochbegabt drin.

Wir müssen hier sehr fein unterscheiden in Hochbegabte mit begleiteten Verhaltensauffälligkeiten und bzw. oder psychischen Störungen und hochleistende Hochbegabte. Bei der ersten Gruppe handelt es sich zwar um einen hohen Test-IQ, welcher jedoch mit einer Minderleistung, einem Schulversagen oder einer Schulverweigerung gekoppelt ist. Andere Störungsbilder können selbstverständlich ebenfalls vorhanden sein. Bei der zweiten Gruppe spricht man von hochleistenden Hochbegabten oder wenn man das Wort vermeiden will, von besonders befähigten Kindern. Zwei Gruppen mit vollkommen unterschiedlichen Ansprüchen, welche unter den Begriffen Hochbegabtenförderung, Hochbegabtenklassen, integrierte Hochbegabtenförderung etc. zusammen laufen. Wie wird man nun wirklich seinem Kind gerecht. Sie können wirklich nur genau die Aussagen der Schulen überprüfen und engmaschig das Verhalten überwachen.  Haben Sie schon Probleme mit der Schule und benötigen dringend einen fachkundigen Rat bzw. eine fachkundige Beratung, dann rufen Sie doch unsere Hotline an. Sie erreichen unsere MitarbeiterInnen unter 09001231245 (Kosten:1,99 €/Min. aus dem deutschen Festnetz; aus Mobilfunknetzen ggfs. abweichend). Oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin vor Ort. Alle MitarbeiterInnen helfen Ihnen gerne weiter bei allen Fragen und Problemen in diesem Zusammenhang.

Neben wenigen staatlichen Schulen haben Privatschulen und Internate oft bessere Möglichkeiten individueller Begabtenförderung und –Forderung. Die Klassen sind kleiner, dadurch bedingt ist eine individuelle Förderung und Forderung wesentlich besser möglich, als an einer staatlichen Schule. Gerade hochbegabte und begabte Schülerinnen und Schüler mit massiven Schulproblemen, gleichgültig, um welche es sich hierbei handelt, fühlen sich dort besser aufgehoben und akzeptiert. Wenn es sich um die Finanzierung der privaten Schulformen handelt, beraten die Schulleitungen Sie sicherlich gern.

Über unseren Anschriftenbereich finden sie die entsprechenden Anschriften von Schulen, Internaten und Kindergärten, die Erfahrungen mit Hochbegabung und überdurchschnittlicher Begabung besitzen. Aber auch hier ist es wie bei allem anderen auch wichtig. Informieren Sie sich eingehend persönlich, vor Ort. Das persönliche Gespräch, der erste Eindruck, Probeunterricht etc. sind wichtig. Die berühmte Frage: "Kennen Sie eine gute Schule oder Kindergarten" die wir so oft hören, darf nur zum sammeln einer Adresse dienen. Die qualitative Überprüfung kann nur durch Sie selbst erfolgen. Denn nur Sie als Eltern wissen, was gut für ihr Kind ist.

Im Folgenden finden Sie klassische Fördermöglichkeiten gerade für die staatliche Schule.Institut zur Förderung besonderer Begabungen 300x250

Begabte und hochbegabte Schüler benötigen in der Schule ein spezielles Fördern und Fordern. Hier muss man wieder individuell unterscheiden, worin die einzelnen Schwerpunkte der Begabung liegen, damit man die Förderung speziell dem Kind anpassen kann.

In der Grundschule kann man über ein Springen nachdenken. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Kind bereits beim Schulanfang schon lesen, schreiben oder rechnen kann. Damit es sich nicht langweilt, ist entweder ein Springen unerlässlich oder aber, das Kind muss innerhalb des Klassenverbandes so gefördert werden, dass es am Ende der dritten Klasse den Stoff der vierten ebenfalls schon beherrscht und damit schneller auf die weiterführende Schule wechseln kann.

Des Weiteren darf das Kind nicht dieselben Aufgaben wie die Klassenkameraden erhalten, wenn es schon weiter ist als diese. Hier ist aber die Qualität wichtiger als die Quantität, d.h. das Kind muss nicht die gleichen Aufgaben wie die Mitschüler plus zusätzliche erhalten, sondern andere Aufgaben als die anderen und zwar solche, die zum Denken und Forschen anregen.

So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, denn durch die erhöhten Anforderungen lernt das Kind lernen, und genau dies kann es ohne die entsprechende Forderung nicht tun.

Die weiterführende Schule kann ebenfalls durch zusätzliche, andere Aufgaben das Kind unterstützen sein Wissen zu erweitern. Hier kann man zulassen, dass das Kind zusätzliche Recherchen im Internet durchführt, die gute, alte Stadtbücherei besucht oder aber durch eigene Forschungen und Initiativen zusätzliches Wissen erwirbt und evtl. auch an die Klassenkameraden weitergeben kann.

Gerade dann, wenn es um die Förderung und Forderung begabter und hochbegabter Kinder geht, ist es wichtig mit Enrichment und/oder Akzeleration zu arbeiten. Enrichment, also die Anreicherung des Unterrichts, bedeutet auf der einen Seite den SchülerInnen vertiefende Angebote zu unterbreiten, d.h., sie dürfen den gerade zu bearbeitenden Stoff über die normalen Anforderungen hinaus bearbeiten. Auf der anderen Seite bedeutet Enrichment aber auch, dass die SchülerInnen andere, nicht im Lehrplan vorgegebene Aufgaben erhalten und bearbeiten dürfen.

Des Weiteren bedeutet Enrichment aber auch, begabten und hochbegabten SchülerInnen die Möglichkeiten der Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, an Wettbewerben, besonderen Lerngruppen oder bereits die Teilnahme an Universitätsangeboten zu anzubieten.

Akzeleration hingegen bedeutet Beschleunigung und damit das schnellere Durchlaufen des Unterrichts oder aber Springen. Den SchülerInnen wird die Möglichkeit gegeben schneller als ihre Mitschüler die Schule bzw. den Unterricht zu durchlaufen. Bei besonders guten Leistungen kann auch an der weiterführenden Schule über ein Springen nachgedacht werden. Auch die Einführung eines Drehtürmodells kann begabten Kindern und Jugendlichen eine zusätzliche Forderung verschaffen.

Enrichment und Akzeleration gemeinsam durchzuführen ist durchaus möglich, bedarf aber einer sehr guten Organisation für die SchülerInnen.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Infos zu den Themen Beratung und Coaching.

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